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Erneut feiern über 15.000 Läufer Mitteldeutschlands größtes Breitensportspektakel

Datum: 26.05.2018


Wohl selten gab es beim ostdeutschen Kultevent – dem GutsMuths-Rennsteiglauf – so ein fantastisches Wetter wie am heutigen Samstag. So strahlte denn auch die Sonne um die Wette mit den 15.871 Läuferinnen und Läufern, die von den unterschiedlichen Startorten aus wie von einem gigantischen Magneten ins „schönste Ziel der Welt“ nach Schmiedefeld gezogen wurden. 1.985 Supermarathonis, 3.306 Marathonis und 6.717 Halbmarathonis sowie hunderte Wanderer, Junior- und Specialcrosser sorgten dafür, dass wiederum die Schallmauer von über 15.000 Teilnehmern gebrochen wurde. Damit ist der größte europäische Landschafts-Crosslauf gleichzeitig auch das größte wiederkehrende Breitensportereignis in Mitteldeutschland. Insgesamt finishten 15.528 Läufer.

Sportlich lieferte die 46. Auflage alles, was man von einem solchen Wettkampf erwarten kann – hochspannende Duelle um den Sieg, dramatische Führungswechsel, kilometerlange Sololäufe, Favoritensiege und Favoritenstürze. Und auch für all jene, deren Ziel nur das Ankommen in Schmiedefeld ist, all jene, die nichts mit der Vergabe der Podestplätze zu tun haben, die lachen wollen, wenn sie die hundert Meter lange Zielgerade auf den berühmtesten Thüringer Sportplatz hinunter laufen und von den tausenden Zuschauern hinter den Absperrgittern bejubelt werden, als wären sie alle gleichermaßen Stars in der Rennsteiglaufmanege, all jene haben den heutigen Tag genießen können.

Laufen verbindet

Stolze Kinder, die beim Juniorcross um die Wette rannten, spielten nach ihrem großen Auftritt mit den Medaillen um den Hals auf dem Sportplatz, erschöpfte, aber glückliche Läufer sonnten sich auf dem Rasen, das Medaillengeklapper im Zieltrichter übertönte ab und an die Zieleinlaufmusik, dutzende Traditionsläufer trafen sich zum Austausch im eigens dafür bereitgestellten Zelt, zufriedene Organisatoren plauderten unaufgeregt mit Teilnehmern, fröhliche Menschen überall – das uralte Motto „Laufen verbindet“ bewahrheitet sich beim Rennsteiglauf Jahr für Jahr.

„Wir hatten einen Superstart in Neuhaus. Die Stimmung dort war Klasse – das ist der beste Start der Welt“, sagte beispielsweise Thomas aus Eisenach. „Ihr gebt Euch alle einfach nur riesige Mühe, alles passt, die Versorgung ist Klasse, wir sind total begeistert.“ Und Jochen und Bernd aus Heilbronn meinten, „Die Stimmung hier ist super. Die Verpflegungsstationen – einwandfrei. Und es ist auffällig, wie sehr hier jeder Läufer auf den anderen Rücksicht nimmt. Die Supermarathonis gehen fast schon zärtlich miteinander um.“

All das wäre aber Null und Nichtig, gäbe es nicht über Tausend ehrenamtliche Helfer in den Start- und Zielorten und unterwegs an den Versorgungsständen. Deshalb sei es an dieser Stelle erlaubt, sich auch einmal über die in Schmiedefeld berüchtigte Binsenweisheit hinwegzusetzen – „Wenn man hier nicht angemeckert wird, dann ist das schon des Lobes genug!“ – und diese guten Geister des Rennsteiglaufes an solch exponierter Stelle gesondert hervor zu heben. Danke!

 

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