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Spendenbereitschaft ist beeindruckend!

Datum: 07.05.2020


Nachdem der für den 16. Mai diesen Jahres geplante 48. GutsMuths-Rennsteiglauf abgesagt werden musste, riefen die Verantwortlichen des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins e.V. auf, zu Gunsten der ansonsten mithelfenden Vereine entlang des Rennsteigs zu spenden. Hierzu kann nun ein erstes Fazit gezogen werden.

Rund 1.700 ehrenamtliche Helfer kümmern sich seit über 40 Jahren darum, dass Mitte Mai am und auf dem Rennsteig alles funktioniert. Ob bspw. als Verantwortliche für die 3 Startorte oder als Streckenvereine für die Verpflegungspunkte – mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft machen sie so den Rennsteiglauf zu dem unverwechselbaren Markenprodukt Thüringens, welches er ohne Zweifel in der deutschsprachigen Laufszene ist. Im Gegenzug landen die Aufwandsentschädigungen und die Erlöse aus Verkaufsmöglichkeiten im Rahmen der Veranstaltung zumeist in den Kassen der Vereine, um dann den jeweiligen Vereinszweck zu stützen. All dies kann aufgrund der pandemiebedingten Absage dieses Jahr nicht erfolgen. Doch die Kosten, wie beispielsweise Betriebskosten, Materialbedarf für den Nachwuchssport und Trainerfinanzierungen laufen weiter. Somit war nach der Absage einer der ersten Gedanken des Präsidiums bei denen, die den Rennsteiglauf authentisch machen und das Rückgrat der Veranstaltung bilden.

Unterstützt von den Gründervätern des Laufes bat der GutsMuths-Rennsteiglaufverein e.V. zu spenden, um dieses Geld nach Abschluss der Aktion unter den 30 mithelfenden Vereinen zu verteilen. Nachdem inzwischen auch die anteilige Rückerstattung der Organisationsgebühren an die rund 15.000 Läufer, Wanderer und Walker die sich bereits für den 16.05.2020 angemeldet hatten abgeschlossen ist, kann eine erste Bilanz gezogen werden. „In den letzten Tagen haben wir die 30.000 Euro-Grenze überschritten. Das hätten wir in unseren kühnsten Träumen nicht gedacht und können uns einfach nur herzlich bedanken“, zeigt sich Rennsteiglauf-Vereinspräsident Jürgen Lange zu tiefst beeindruckt. „Dass uns die Läufer und Angehörigen über Jahre, gar Jahrzehnte verbunden sind wissen wir, doch die enorm hohe Spendenbereitschaft rückt die Treue zu unserem Rennsteiglauf nochmal auf eine neue Ebene. Wir sind stolz auf die Solidarität und den Rückhalt unserer Teilnehmer,“ so Jürgen Lange weiter. Die rund 800 Einzelspenden reichen von einigen wenigen bis hin zu tausend Euro. „Sobald wir uns wieder versammeln dürfen, stimmen wir uns über den Verteilungsschlüssel unter den Vereinen mit ihnen gemeinsam ab. Hierzu möchten wir recht bald nach Schmiedefeld, ins schönste Ziel der Welt, einladen,“ zeigt Harald König, der Schatzmeister des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins den nächsten Schritt im Umgang mit dem Betrag auf.
 
In den nächsten Tagen könnte der Betrag noch etwas wachsen, da die Anmelder zur Aktion #RENNSTEIGLÄUFERatHOME, welche teilnehmen wollen und dieses Jahr nicht für den Rennsteiglauf angemeldet waren, gebeten werden, ebenfalls auf das Spendenkonto zu Gunsten der Vereine einen frei wählbaren Obolus zu entrichten. Für Läufer, Wanderer und Walker, die bereits gemeldet waren, ist die Aktion kostenfrei. Weitere Informationen zur Aktion #RENNSTEIGLÄUFERatHOME, für die inzwischen über 4.500 Anmeldungen eingegangen sind, gibt es unter www.rennsteiglauf.de

 

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